Fabienne Zähringer

ZDF
Fabienne Zähringer Porträt

"Die Faszination besteht für mich vor allem darin, dass Games Menschen extrem in den Bann ziehen können, sodass man den Alltag komplett vergisst. Wenn man dabei zusätzlich noch etwas lernen kann, macht das für mich die Qualität eines Spiels aus."

Ihr erstes Computerspiel?

Oh das ist leicht! Das war „Löwenzahn“. Zusammen mit Peter Lustig konnte man die spannende Welt der Biologie entdecken. Später liebte ich das „Bibi und Tina – Spiel“. Mit Amadeus und Sabrina habe ich bei Pferderennen einen Preis nach dem nächsten gewonnen und nebenbei noch viel über Pferde gelernt.

Wie hat sie das geprägt?

Diese Spiele haben mir gezeigt, dass man vor allem durch Unterhaltung und Spaß viel lernen kann. Auch noch heute liebe ich es spielerisch zu lernen und so die komplexesten Zusammenhänge zu verstehen.

Welchen Anteil nehmen Computer- und Konsolenspiele heute in ihrem Leben ein?

Heute bleibt leider nicht mehr allzu viel Zeit für Computer- oder Konsolenspiele. Aber eine kleine Runde Quizduell oder CodyCross auf dem Handy ist immer drin.

Worin besteht zum einen die Faszination zum anderen die Qualität eines Spiels?

Die Faszination besteht für mich vor allem darin, dass Games Menschen extrem in den Bann ziehen können, sodass man den Alltag komplett vergisst. Wenn man dabei zusätzlich noch etwas lernen kann, macht das für mich die Qualität eines Spiels aus.

Was möchten sie Eltern mit auf den Weg geben?

Games gehören fest in den Alltag eurer Kinder. Spielt ab und zu mit ihnen zusammen auf der Konsole oder am Computer. So wisst ihr zum einen was eure Kinder spielen, zum anderen aber macht es doch zusammen gleich viel mehr Spaß.

Was raten Sie den Kindern im Umgang mit Games?

Habt Spaß beim Spielen, taucht in eine andere Welt ein und probiert verschiedene Rollen aus! Aber draußen wartet auch eine spannende Welt auf euch, deswegen versucht, euren Spielkonsum in Maßen zu halten.

Welches Spiel müsste noch erfunden werden?

Im Alltag fällt mir immer öfter auf, dass soziale Werte und Umgangsformen oft zu kurz kommen. Games könnten an dieser Stelle spielerisch ansetzen und darauf reagieren.